Shine on you crazy diamond

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I remember the sound

es könnte wohl daran liegen, dass ich nur 3h schlaf in den letzten 2 tagen hatte, feiern bei mir stets in grübelstunden endet oder ich einfach kurz vorm kollaps stand, aber ich habe seit wochen wieder eine dieser phasen, in der alles voller gefühl, verzweiflung, doch auch verstecker hoffnung ist... letzteres ist ja sogar ein gewisser fortschritt zu den letzten phasen, in denen ich mich am rande der labilität bewegte... doch selbst die phase an sich stellt für mich wieder eine veränderung, vllt eine verbesserung dar... die letzten paar wochen war ich kalt, verwirrt, hatte nichts...

nichts regte mich, alles lies mich kalt, ich war unerschütterlich... um Fight Club zu zitieren, ich war der kleine mittelpunkt, um den sich die welt drehte... alles wurde kalt analysiert, jede bewegung durchdacht... ok, das habe ich schon öfter so gemacht, doch es erschreckte mich, dass ich jeden abend ins bett ging, wach lag, ohne gedanken, ohne ziel, zwar ohne das bedrückende gefühl von angst und zweifel, aber auch ohne (oder vllt mit noch weniger) antrieb, lust oder irgendwelche wahren gefühle... von einer phase der hoffnungslosigkeit in einer phase voller gleichmut und gefühlskälte zu fallen, ohne es sofort zu merken, ist seltsam... tag um tag plätschert dahin, alles vergeht, alles geht ohne wirkliches wahrnehmen vorbei, jeder tag ist nur eine zeitspanne zwischen dem aufwachen und dem in-den-schlaf-starren...

ich hoffe, ich kann den gestrigen abend, die nacht und den morgen als anstoß nutzen, wenigstens aus diesem abschnitt der letzten wochen herauszutreten... mich wenigstens wieder in die ebene des sorgens zu heben, denn dann doch lieber sorgen, als so ein gleichmut, wie er mich die letzten wochen umgab... dieses semester solle sich mal wieder alles ändern, es ging von anfang alles schief, ich habe nur eines meiner probleme hinter mich gebracht, dafür eines erneut aufgeschoben und mir 3 zusätzlich aufgehalst... und das nur in bezug aufs studium, bei dem ich fast nur noch auf einen plötzlichen anfall von sinn warte, einen tag an dem ich mich auch bei klarstem verstand nicht mehr fragen muss, was ich eigentlich anfangen will... doch vielmehr sind es viele kleine verpasste gelegenheiten, die mich isolieren, mich wegbringen von den menschen, an denen ic hänge, udn mich doch schon jetzt viel zu weit entfernt habe.... es sollte keine überraschung sein, dass ich auch dieses semester nur noch rumbringen möchte, auf das nächste bau... und mich gleichzeitig einfach nur fürchte, noch mehr zeit zu verlieren und das potenzial der enttäuschung immer weiter zu bündeln, mir meine selbstverschuldete last irgendwann wirklich so groß werden zu lassen, dass es mich überwältigt

ich habe mir selbst gesagt, ich habe immerhin eine letzte grenze, da sie es nicht verkraften würde... doch es gab in den letzten wochen einige momente, in denen ich mir sagte, was solls, nicht einmal das hält dich noch... jetzt habe ich manchmal angst, dass mich ein solcher moment zu einem schlechten zeitpunkt erwischt, und mich diese ausrede dann wirklich nicht hält...

was ja beinahe schon ein wirklicher fortschritt ist......

alles gute 

29.5.10 01:37
 


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